Frösche für alle

Am 25. Januar fand im Unteren Tor die Preisverteilung des Anschießens 2018 statt.

Das Anschießen, mit dem traditionell das Jahresprogramm startet, ist eine Tiefschusswertung. Ausschlaggebend ist das beste „Blattl“ der ersten 40 Schuss-Serie der Saison.
Auflageschützen wurden mit einem Faktor von 1,8 bei den Freihandschützen der jeweiligen Waffengattung mitgewertet.

Und der erste Schützenmeister Karl-Heinz Müller hatte sich heuer etwas ganz besonderes ausgedacht. Neben den Pflanzen, die die drei Erstplatzlierten jeder Disziplin erhielten, gab es für jeden der insgesamt 23 Teilnehmer einen Keramikfrosch.

Die Qual der Wahl – hier die Luftgewehr-Frösche

 

Bei freier Auswahl zog sich die Preisverteilung ein bischen in die Länge, weil jeder Preisträger die Qual der Wahl hatte, aus den hübschen Grünlingen den auszusuchen, der einem am besten gefiel.

Bei den Luftgewehrschützen hatte der amtierende König Stefan Tanner mit einem 9,8 Teiler die Nase vorn, dicht gefolgt von Ute Dillinger, die aufgelegt zwar einen 6,4 Teiler erzielte, aber wegen des Multiplikators in der Wertung „nur“ einen 11,5 Teiler zu Buche stehen hatte. Platz drei belegte Karl-Heinz Müller mit einem 19,8 Teiler.

Ähnlich knapp ging es mit der Luftpistole zu. Platz eins belegte Peter Reuth mit einem 52,6 Teiler, denkbar knapp vor Matthias Fricke, der einen 57,0 Teiler geschossen hatte. Gaukönig Christian Reuth erreichte mit einem 68,2 Teiler Platz drei.

v.l.n.r.: Stefan Tanner, Ute Dillinger, Karl-Heinz Müller, Matthias Fricke, Christian und Peter Reuth

 

 

Letzter Bauabschnitt in Sicht

Am 18. Januar hielt die Schützengilde Unteres Tor wieder ihre Jahresmitgliederversammlung ab.

Vorstand Thomas Höflich begrüßte zunächst alle Anwesenden, besonders die Ehrenmitglieder und die amtierenden Adjutanten Andreas Baumann (Luftgewehr) und Heinz Wacht (Luftpistole), sowie den Gaupistolenkönig Christian Reuth.

In seinem Jahresbericht ging er als erstes auf die Mitgliederentwicklung (sechs Neuaufnahmen, drei Austritte und ein Todesfall) und die Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres ein. Beherrschendes Thema aber war die neue elektronische Schießanlage, die Ende 2016 eingebaut worden war und auf der seit Anfang 2017 das Jahresprogramm und im Herbst auch das Hauptschießen ausgetragen wurden.
Der Vorstand dankte insbesondere den Schützenmeistern, die sich ausgiebig mit der neuen Anlage vertraut machen mussten, für die reibungslose Umstellung.

Anschließend ließ der erste Schützenmeister Karl-Heinz Müller neben den Veranstaltungen und dem Jahresprogramm auch die sportlichen Erfolge der Unterntorer Revue passieren. Neben dem Gaumeistertitel der LG-Mannschaft und von Stefan Hübsch im Einzel mit dem Luftgewehr hob er v.a. Siegfried Dillinger hervor, der in seiner Altersklasse mit der Luftpistole aufgelegt nicht nur Gau-, sondern auch Bezirksmeister wurde.

Nach dem Bericht der Sportleitung und den Berichten der Kassiere und Revisoren erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft und der Kassenwarte.

Höflich erläuterte der Versammlung auch die für den Februar geplante Sanierung der Toilettenanlage, die u.a. rollstuhlgerecht umgebaut werden soll. Sie stellt den vorerst letzten Bauabschnitt der 2016 begonnenen umfassenden Renovierung des Vereinsheims dar.

Anschließend beschloss die Versammlung einstimmig, auch heuer wieder das traditionsreiche Hauptschießen abzuhalten, zu dem im August und September wieder weit über 200 Schützen aus Nah und Fern erwartet werden.

Der 1. Vorstand schloss die Versammlung gegen 21:40 Uhr mit seinem herzlichen Dank an alle Funktionäre für ihre Bereitschaft, auch in Zukunft ihre Kraft in den Dienst des Vereins zu stellen und für die jahrelange reibungslose Zusammenarbeit.

 

 

Dreikönigsschießen 2018

Alle Jahre wieder beginnen die Unterntorer das Vereinsjahr mit dem Dreikönigsschießen. Zwischen Kaffeetrinken und leckerem Kuchenbuffet wurden Neujahrsgrüße ausgetauscht und spannende Wettbewerbe ausgetragen.

Traditionell ist das Dreikönigsschießen im Unteren Tor ein Wettkampf nach DSB-Wertung, einer Kombination aus einer 20-Schuss-Serie und dem besten Tiefschuss. Bei dieser Wertung werden die Auflageschützen bei der Serie mit Faktor und bei dem Tiefschuss mit Multiplikator im Vergleich zu den Freihandschützen belegt.

Bei den 10 angetretenen Luftgewehrschützen setzte sich Uschi Tanner mit einem Ergebnis von 34,68 Punkten durch. Eine 194er Serie und ein 10,8 T. verhalfen der Auflageschützin zum Sieg, obwohl durch die Faktoren daraus eine 184,76er Serie und ein 19,44 T. wurden. Platz zwei belegte ihr Sohn Stefan Tanner mit 55,9 Zählern, ganz knapp vor Ute Dillinger, die 56,43 Punkte erreichte und damit – wie im Vorjahr – dritte wurde.

Auch bei den 11 Luftpistolenschützen dominierte ein Familiengespann: Mit 151,3 Punkten errang Peter Reuth den Sieg vor seinem Sohn Christian, der 193,1 Punkte erreichte. Platz drei belegte Dominik Hübner mit 229,86 Zählern.

v.l.n.r.: Peter Reuth, Ute Dillinger, Christian Reuth, Dominik Hübner, Uschi Tanner und Stefan Tanner

 

Die insgesamt 38 Starts vervollständigen die 17 Teilnehmerinnen der Damenrunde, die je drei Schuss auf die von Vorstand Thomas Höflich gestalteten Glückscheiben abgaben. Hier galt es nun wieder, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.

Kurios, dass auch hier die vorderen Plätze Familiensache waren. Das beste Ergebnis erzielte mit 56 Punkten Brigitte Netzel, ganze 10 Punkte vor ihrer Tochter Jeanette Held, die Platz zwei belegte. Dritte wurde mit 43 Zählern Elke Oberst.

v.l.n.r.: Elke Oberst, Brigitte Netzel und Jeanette Held mit Nachwuchs.

Vorstand Thomas Höflich danke allen Teilnehmern und den ausführenden Schützenmeistern für diesen gelungenen Auftakt des Jahres 2018.